Stärkung der Stabilität im Finanzsektor

27.11.019 - Die im Bankengesetz verankerten Regeln sollen verhindern, dass systemrelevante Banken im Krisenfall mit Steuergeldern gerettet werden müssen. In seinem zweiten Evaluationsbericht vom Juni 2017 bescheinigt der Bundesrat dem Schweizer Regulierungsansatz, dass er geeignet ist, das Risiko systemrelevanter Banken zu reduzieren.

Gleichwohl wurde Handlungsbedarf identifiziert: Seit 2016 müssen die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS Bestimmungen zum verlusttragenden Kapital erfüllen. Seit Januar 2019 gelten neu ähnliche Bestimmungen auch für die inlandorientierten systemrelevanten Banken PostFinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank. Dabei wurde berücksichtigt, dass diese Banken weniger verflochten und damit weniger systemrelevant sind.

Die ab dem 1. Januar 2020 geltende Revision der Eigenmittelverordnung stellt sicher, dass die Stammhäuser (sog. Parentbanken) global systemrelevanter Banken im Krisenfall über ausreichend Eigenmittel verfügen und ergänzt damit die für ihre Schweizer Einheiten geltenden Bestimmungen.

Faktenblatt

Weiterführende Informationen

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