Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG)

18.12.2018 - Das FinfraG ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Im Wesentlichen wurden damit die schweizerischen Regeln zu den Finanzmarktinfrastrukturen und zum Derivathandel an internationale Standards und an die veränderten Marktverhältnisse angepasst. In Anlehnung an die Regulierung in der Europäischen Union hat der Bundesrat im August 2016 die in der Finanzmarktinfrastrukturverordnung (FinfraV) enthaltenen Übergangsfristen für Finanzmarktinfrastrukturen und Teilnehmer an einem Handelsplatz um ein Jahr verlängert. Sodann ist am 1. August 2017 eine weitere Änderung der FinfraV in Kraft getreten. Mit dieser wurden die schweizerischen Vorschriften zum Austausch von Sicherheiten an die inzwischen definitiven Regelungen der EU angepasst. Schliesslich hat der Bundesrat am 14. September 2018 entschieden, die Meldepflicht von Derivatetransaktionen an ein Transaktionsregister für kleine nicht-finanzielle Gegenparteien per 1. Januar 2024 in Kraft zu setzen und hierzu die entsprechende Übergangsfrist zu verlängern. Die entsprechende Änderung der FinfraV erfolgte vor dem Hintergrund der bevorstehenden Überprüfung des FinfraG.

Faktenblatt

Weiterführende Informationen

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