Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG)

14.01.2020 - Das FinfraG ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Im Wesentlichen wurden damit die schweizerischen Regeln zu den Finanzmarktinfrastrukturen und zum Derivatehandel an internationale Standards und an die veränderten Marktverhältnisse angepasst. Seither erfolgten mit Blick auf die internationalen Entwicklungen verschiedene Anpassungen in der Finanzmarktinfrastrukturverordnung (FinfraV). So wurden 2017 die Vorschriften zum Austausch von Sicherheiten an die inzwischen definitiven Regelungen der EU angepasst. Im September 2018 entschied der Bundesrat, dass die Meldepflicht für Derivatetransaktionen an ein Transaktionsregister von kleinen nicht-finanziellen Gegenparteien spätestens ab 1. Januar 2024 zu erfüllen ist und hat hierzu die entsprechende Übergangsfrist verlängert. Diese Änderung der FinfraV erfolgte vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Überprüfung des FinfraG. Schliesslich hat der Bundesrat im November 2019 – im Rahmen der Inkraftsetzung der Finanzinstitutsverordnung – weitere Anpassungen in der FinfraV vorgenommen und unter anderem bestimmte Übergangsfristen betreffend den Austausch von Sicherheiten bei Derivatetransaktionen im Einklang mit internationalen Entwicklungen verlängert. 

Faktenblatt

Weiterführende Informationen

https://www.efd.admin.ch/content/efd/de/home/themen/wirtschaft--waehrung--finanzplatz/finanzmarktpolitik/finanzmarktinfrastrukturgesetz--finfrag-.html