Automatischer Informationsaustausch (AIA)

07.11.2018 - Die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung soll mit Hilfe des globalen Standards für den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (AIA) verhindert werden. Bisher haben sich mehr als100 Länder, darunter auch die Schweiz, zur Übernahme dieses globalen Standards im Bereich der Steuertransparenz bekannt. Das inländische Bankgeheimnis in der Schweiz ist vom AIA nicht betroffen.

Die Rechtsgrundlagen für die Einführung des AIA sind am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Mit 38 Staaten und Territorien wurde der AIA auf diesen Zeitpunkt aktiviert. Seitdem sammeln meldepflichtige schweizerische Finanzinstitute Kontoinformationen von in diesen Partnerstaaten steuerlich ansässigen Personen. Diese Daten wurden im Herbst 2018 erstmals ausgetauscht. Das Parlament hat im Dezember 2017 die Bundesbeschlüsse über die Einführung des AIA mit weiteren Partnerstaaten ab 2018/2019 verabschiedet, sodass die schweizerischen Finanzinstitute ab 1. Januar 2018 in Bezug auf weitere 38 Partnerstaaten (einschliesslich Hongkong und Singapur) Kontoinformationen sammeln, die erstmals im Herbst 2019 ausgetauscht werden.

© EFD / DFF

Faktenblatt

Weiterführende Informationen

https://www.efd.admin.ch/content/efd/de/home/themen/wirtschaft--waehrung--finanzplatz/finanzmarktpolitik/automatischer-informationsaustausch--aia-.html