Sitz des geplanten International Sustainability Standards Board (ISSB)

Die Schweiz portiert Genf als internationale Klima-Hauptstadt

Die Schweiz soll zu den weltweit führenden Standorten für Sustainable Finance gehören. Die Kandidatur der Schweiz als Sitz des geplanten International Sustainability Standards Board (ISSB) passt bestens in diese Strategie.


Am 29. September 2021 hat Bundesrat Ueli Maurer mit dem Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF das Kandidaturdossier für die Stadt Genf vor dem zuständigen Wahlgremium, dem Stiftungsrat des Standardsetzungsgremiums IFRS präsentiert. Unterstützt wurden sie von Vertretern des Kantons Genf und internationaler Firmen wie Swiss Re, Holcim und Lombard Odier.

Bis zur nächsten internationalen Klimakonferenz COP 26 im November 2021 in Glasgow, soll die Gründung des International Sustainability Standards Board (ISSB) und dessen Sitzort bekanntgegeben werden. Dieses Gremium soll künftig für die Wirtschaft globale Standards für klimabezogene Finanzberichterstattung basierend auf den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) erarbeiten.

Genf verfügt wegen seiner einzigartigen Nähe zu wichtigen internationalen Organisationen und Nichtregierungs-Organisationen über eine globale Ausstrahlung und ist als unabhängiger und neutraler Verhandlungsort weltweit anerkannt. Die Schweiz ist zudem ein glaubwürdiger Gaststaat für ein solches Gremium. Sie hat sich verpflichtet, ehrgeizige Klimaschutzmassnahmen zu ergreifen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren und bis 2050 auf null zu senken.

Medienmitteilung EFD

Video Kandidaturpräsentation

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Letzte Änderung 05.10.2021

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