Unternehmenssteuer-reformgesetz III (12.02.2017)

29.11.2016 - Mit der USR III soll die ermässigte Besteuerung von Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften abgeschafft werden. Diese steht nicht mehr im Einklang mit internationalen Standards. Um einen Wettbewerbsverlust der Schweiz zu verhindern, sollen international akzeptierte steuerliche Entlastungsmassnahmen eingeführt werden. Im Vordergrund steht dabei die Förderung von Innovationen. Auch wird der Bund die von den Kantonen beabsichtigten Gewinnsteuersenkungen mittragen. Deshalb ist vorgesehen, den Kantonsanteil an der direkten Steuer von heute 17 Prozent auf 21,2 Prozent zu erhöhen.

Gegen die Reform wurde das Referendum ergriffen. Die Gegnerinnen und Gegner erwarten hohe steuerliche Einnahmenausfälle. Sie befürchten, dass die Bevölkerung diese Ausfälle kompensieren muss.

Dokumentation

Faktenblatt

Weiterführende Informationen

Bundesrat für Annahme der Unternehmens-steuerreform III

Bundesrat Ueli Maurer hat an der Medienkonferenz vom 27. Oktober 2016 die Argumente des Bundesrates zugunsten der USR III aufgezeigt. Die Reform sichert die Standortattraktivität der Schweiz.  

Medienkonferenz vom 27. Oktober 2016
https://www.efd.admin.ch/content/efd/de/home/dokumentation/gesetzgebung/abstimmungen/reform-der-unternehmensbesteuerung--usr-iii-.html