Asylstatistik Februar 2026
Bern-Wabern, 18.03.2026 — Im Februar war die Zahl der Asylgesuche gegenüber dem Vormonat wie auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter rückläufig. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) verzeichnete 1556 neue Asylgesuche, 8,1 Prozent weniger als im Januar 2026 und 11,8 Prozent weniger als im Februar 2025.

Afghanistan bleibt das wichtigste Herkunftsland (399 Asylgesuche), gefolgt von Eritrea (164), der Türkei (162), Algerien (148) und Somalia (101). Im Berichtsmonat sind beim SEM 1138 Primär- und 418 Sekundärgesuche eingegangen, wobei es sich bei Letzteren um Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche handelt. Die Anzahl Primärgesuche hat gegenüber dem Vormonat um 14,7 Prozent (–196) und gegenüber Februar 2025 um 14,2 Prozent (–189) abgenommen.
Im Februar 2026 hat das SEM über 2350 Asylgesuche entschieden. 538 Personen wurde Asyl gewährt. Insgesamt haben 810 Personen ohne Aufenthaltsrecht die Schweiz kontrolliert verlassen, davon 497 selbstständig, während 313 Personen polizeilich in ihren Herkunftsstaat, den zuständigen Dublin-Staat oder einen Drittstaat begleitet wurden.