Die Schweiz und Südkorea im Austausch über Wissenschaft und Technologie
Bern, 04.02.2026 — Am 4. Februar 2026 fand in Bern das siebte Treffen des schweizerisch-südkoreanischen Gemischten Ausschusses für Wissenschaft und Technologie statt. Auf Schweizer Seite wurde es offiziell von Staatssekretärin Martina Hirayama eröffnet und von Botschafter Jacques Ducrest, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen im Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), geleitet. Für Südkorea führte Sunghoon Hwang, Generaldirektor des südkoreanischen Ministeriums für Wissenschaft und IKT (MSIT), den Vorsitz. Ziel des Treffens war die Bewertung und der Ausbau der bilateralen Beziehungen im Bereich Forschung und Innovation.
Gestützt auf das 2008 zwischen der Schweiz und Südkorea abgeschlossene Abkommen über die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie brachte das Treffen Akteure aus Forschung und Innovation sowie aus den Regierungen beider Länder zusammen. Dabei wurden die bisherigen Fortschritte bei der Umsetzung der gemeinsamen Forschungs- und Innovationsprioritäten überprüft und Ansätze zur weiteren Intensivierung der bestehenden Kooperation erörtert.
Im Anschluss an das Treffen des Gemischten Ausschusses werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern am 5. Februar 2026 an einem Workshop zur wissenschaftlichen Vernetzung zwischen der Schweiz und Südkorea teilnehmen. Der Workshop knüpft an die Swiss-Korean Innovation Week 2025 unter dem Motto «Human Augmentation» an und zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und der Schweiz in Bereichen wie der biomedizinischen und kognitiven Leistungssteigerung sowie der Verlängerung der Gesundheitsspanne zu fördern.
Ein wichtiger Partner für Schweizer Forschende
Südkorea ist ein zentraler Forschungs- und Innovationspartner der Schweiz. Zwischen 2019 und 2024 finanzierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) rund 100 Projekte, an denen Forschende aus beiden Ländern beteiligt waren. Die Kooperation wird durch das Leading House Asia Pacific der Universität Zürich, das vom SBFI für den Zeitraum 2025‒2028 beauftragt wurde, weiter gefördert. Im Innovationsbereich arbeiten beide Länder zudem im Rahmen der zwischenstaatlichen Eureka-Initiative und über jährliche bilaterale Projektausschreibungen von Innosuisse und dem Korea Institute for Advancement of Technology (KIAT) zusammen.