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Im Nachgang zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist in peripheren Euroländern eine Schuldenkrise ausgebrochen, die immer weitere Länder des Währungsraums in Mitleidenschaft zieht. Sie stellt eine Bedrohung für die Finanzstabilität und die Realwirtschaft in ganz Europa dar. Die durch die Krise verursachte Unsicherheit an den Finanzmärkten löste eine massive Aufwertung des Frankens aus, was insbesondere die Schweizer Export- und Tourismusindustrie vor grosse Herausforderungen stellt.
Mit der Absicht, die heimische Wirtschaft zu stärken, hat die Schweizer Nationalbank mit geld- und währungspolitischen Interventionen reagiert. Weiter hat das Parlament im Herbst 2011 ein Massnahmenpaket in Höhe von 870 Millionen Franken beschlossen. Die Hauptanliegen sind die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Stärkung der Standortattraktivität der Schweizer Volkswirtschaft. Die Finanzierung erfolgt durch einen Teil des Überschusses in der Rechnung 2011.
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