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Bund prüft Förderung der Telearbeit

23. Mai 2001 - Der Bund will heute wie auch morgen ein attraktiver Arbeitgeber sein; dazu soll ein vielfältiges Angebot an flexiblen Arbeitsformen beitragen. In seiner heutigen Antwort auf die Einfache Anfrage von Nationalrat Didier Berberat (SP/NE) erklärt sich der Bundesrat darum bereit, die Möglichkeiten zur Förderung der Telearbeit im Rahmen eines Konzepts zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu prüfen.


In einer Einfachen Anfrage hatte Berberat wissen wollen, ob der Bundesrat bereit sei, die Telearbeit zu fördern. Mit der Entwicklung der neuen Informationstechnologien könnte Telearbeit bei verschiedenen Berufsgruppen wie Juristinnen und Juristen und Übersetzungsdienste Anwendung finden. Die Förderung von Telearbeit stelle eine familien- und regionalpolitsch sinnvolle Massnahme dar.


In seiner Antwort legt der Bundesrat dar, dass der Bund heute wie in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber auftreten will. Das vielfältige Angebot an flexiblen Arbeitsformen, das er seinem Personal zur Verfügung stelle und das rege nachgefragt werde, trage dazu bei. Bereits heute werde in verschiedenen Verwaltungseinheiten Telearbeit praktiziert. Wie in der Privatwirtschaft seien es häufig hoch qualifizierte Mitarbeitende, die diese Arbeitsform wählten. Sie seien meistens teils an ihrem Arbeitsplatz zu Hause, teils an ihrem Arbeitsplatz in der Verwaltung tätig (alternierende Telearbeit). Vor allem konzeptionelle, kreative Arbeit lasse sich mittels neuer Informationstechnologien gewinnbringend zu Hause erledigen.


Das Eidgenössische Personalamt, so der Bundesrat weiter, ist seit kurzem daran, in einem Konzept aufzuzeigen, mit welchen Massnahmen die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit weiter verbessert werden kann. In diesem Zusammenhang wird eine weitere Förderung flexibler Arbeitsformen, so auch der Telearbeit, geprüft. Dabei wird insbesondere darauf zu achten sein, dass diese Arbeitsformen künftig auch unter Angehörigen des Kaders vermehrt Verbreitung finden.

Auskunft: Gabrielle Merz Turkmani, Eidg. Personalamt, Tel. Nr. 031 322 62 27


23. Mai 2001

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