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09. Mär 2001 - Der Bundesrat hat heute eine Empfehlung der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates angenommen. Zugunsten des GWK wird geprüft, in welcher Form die angespannte Personalsituation verbessert werden kann.
Zu geringe Bestände und Rekrutierungsschwierigkeiten stellen das Grenzwachtkorps (GWK) vor echte Vollzugsprobleme, welche zur Besorgnis Anlass geben. Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates hat deshalb in einer Empfehlung vom 22. Februar 2001 angeregt, bereits für das Budget 2002 Mittel für verbesserte Arbeits- und Anstellungsbedingungen im GWK bereitzustellen. Der Bundesrat teilt die Sorge der Kommission, und prüft mögliche Verbesserungen. Diese könnten in Form von weiteren Lohn- korrekturen für Neuanstellungen und im Zuge der Neubewertung aller Funktionen in der Bundesverwaltung vorgenommen werden.
Dies unabhängig davon, dass die Lenkungsgruppe Sicherheit im Mai u.a. darüber berichten wird, ob und in welchem Umfang der Sollbestand des GWK zu erhöhen sei.
Zudem hangen die Bestandesprobleme mit der gegenwärtigen Konjunktur zusammen, in der die öffentliche Verwaltung in einem harten Konkurrenzkampf mit der Privatwirtschaft steht.
Für das Korps wurden die Rekrutierungsziele seit 1999 deutlich verfehlt. Erschwerend fällt ins Gewicht, dass die Austritte junger, gut qualifizierter Grenzwächter und Grenzwächterinnen kontinuierlich ansteigen. Ein Drittel der Austretenden sehen ihren weiteren beruflichen Weg in einem kantonalen Polizeikorps.
Auskunft:
Hanspeter Wüthrich, Chef Grenzwachtkorps (GWK), Eidg. Oberzolldirektion (OZD), Tel. (031)322 65 35
Rodolfo Contin, Stabsstelle Zentrales Kommando GWK, OZD,
Tel. (031) 323 34 21
9. März 2001
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