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03. Mär 2000 - Der Internationale Währungsfonds veröffentlicht heute zum ersten Mal seinen alljährlichen Länderbericht über die Schweiz. Bisher waren jeweils nur eine kurze Zusammenfassung sowie die Einschätzungen des Exekutivrats in einer Pressenotiz publiziert worden. Der Bericht ist auf der Internet-Seite des IWF zugänglich (www.imf.org).
Am 15. November 1999 schloss eine Mission des IWF die rund zehntägigen Konsultationen mit der Bundesverwaltung sowie der Schweizerischen Nationalbank im Rahmen des Länderexamens mit der Schweiz ab. Die sogenannten Artikel-IV-Konsultationen sind Teil der Überwachungstätigkeit des IWF (gemäss Artikel IV seiner Statuten), mit deren Hilfe der Währungsfonds die Wirtschaftspolitik seiner Mitgliedländer überprüft.
Der IWF-Stab hat nun auf der Basis dieser Konsultationen einen rund 30 Seiten umfassenden Bericht verfasst, in dem insbesondere die schweizerische Geldpolitik, ihre Haushaltpolitik sowie strukturpolitische Themen beurteilt werden. Anschliessend an dessen Diskussion in einer Exekutivratssitzung vom 14. Februar wird der Bericht heute auf der Internet-Seite des IWF publiziert (www.imf.org).
Die Schweiz ist eines von gut 25 Ländern, welche sich im Rahmen eines Pilotpro-jektes zur Veröffentlichung ihrer Länderberichte bereit erklärt haben. Das Pilotprojekt ist Teil der Bemühungen des Währungsfonds, die Transparenz sowohl innerhalb seiner Mitgliedländer als auch innerhalb der Institution selber zu erhöhen. Die Schweiz hat dieses Anliegen im IWF-Exekutivrat stark unterstützt und ihre Meinung mehrmals unterstrichen, wonach grundsätzlich alle Länderberichte des IWF veröffentlicht werden sollten.
Auskunft:
Giorgio Dhima, Eidg. Finanzverwaltung, IWF und internationale Finanzierungsfragen, Tel. 031 322 60 48
3. März 2000
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