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17. Apr 1998 - Die Schweiz wird verschiedene Ausbildungs- und Beratungsmassnahmen des Internationalen Währungsfonds (IMF) zugunsten von fünf Ländern im Kaukasus und in Zentralasien im Umfang von 2,5 Millionen US Dollar (ca. 3,9 Millionen Franken) finanzieren. Ein entsprechendes Abkommen haben Bundesrat Kaspar Villiger und der Managing Director des (IMF), Michel Camdessus, in Washington unterzeichnet.
Der IMF wird in Aserbaidschan sowie in den zentralasiatischen Republiken Kirgisien, Taschikistan, Turkmenistan und Usbekistan Fachexperten einsetzen, welche diese Länder bei Fragen der Zahlungsbilanz, der Handelsstatistik, der Währungsmärkte, im Bankwesen, bei der Zollverwaltung oder in anderen für die Aussenwirtschaft wichtigen Bereichen unterstützen. Der schweizerischen Beitrag stammt aus den Mitteln der Finanzhilfe für die Staaten Mittel- und Osteuropas sowie der GUS des Bundesamts für Aussenwirtschaft.
Die fünf begünstigten Länder befinden sich in einer schwierigen Phase des Uebergangs von der Plan- zur Marktwirtschaft und sind auf die Unterstützung des IMF sowie auf bilaterale Zusammenarbeitsprogramme angewiesen. Gleichzeitig erwächst der Schweiz eine besondere Verantwortung gegenüber diesen oft unter dem Begriff "Helvetistan" zusammengefassten Staaten, weil sie zusammen mit Polen die von unserem Land angeführte Stimmrechtsgruppe in den Bretton-Woods-Institutionen (Weltbank und IMF) bilden.
Auskunft:
Fritz Zurbrügg, Sektionschef Eidg. Finanzverwaltung, Tel 031/ 322.60 48
Jörg Al. Reding, Vizedirektor Bundesamt für Aussenwirtschaft,
17.April 1998
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