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Das Arbeitsgespräch bot Gelegenheit zum gegenseitigen Informations- und Meinungs-austausch im Rahmen der bilateralen Beziehungen. Bundespräsident Merz und der iranische Präsident Ahmedinejad haben insbesondere Fragen der Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Wirtschaft erörtert. Bundespräsident Merz kam auch auf den iranisch-schweizerischen Dialog über die Menschenrechte zu sprechen. Dabei zeigte er sich besorgt über die Menschenrechtslage im Iran, insbesondere über Körperstrafen und Steinigungen sowie die Hinrichtung von Minderjährigen.
Die Schweiz vertritt seit 1980 die Interessen der USA im Iran. Im Rahmen dieses Schutz-machtmandats wurden verschiedene ungelöste Fälle im Bereich des konsularischen Schutzes diskutiert, einschliesslich der Verurteilung der iranisch-amerikanischen Journalistin Roxana Saberi.
Zur Sprache kamen ausserdem aktuelle internationale Themen wie die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten und die Lage im Nahen Osten. Bundespräsident Merz betonte, wie wichtig der Weg des Dialogs und der Mässigung in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht ist. Er hat zudem seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die Weltkonferenz von Durban gegen Rassismus in einem konstruktiven Klima und in gegenseitigem Respekt stattfindet. Am Ende des Treffens diskutierten die beiden Delegationen über die Reform des Systems der Vereinten Nationen.