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Gemäss Artikel 39 des Nationalbankgesetzes setzt sich der Bankrat aus elf Mitgliedern zusammen, die für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt werden. Sechs Mitglieder sind vom Bundesrat, fünf von der Generalversammlung der Aktionäre zu wählen. Der Bundesrat bezeichnet die Präsidentin oder den Präsidenten sowie die Vizepräsidentin oder den Vizepräsidenten.
Ruth Lüthi (1947) gehörte dem Bankrat seit 1999 an und amtierte seit 2003 als Vizepräsidentin. Ihr Sitz im Bankrat wird neu durch Jean Studer eingenommen. Studer studierte an der Universität Neuenburg Recht, erwarb dort das Lizentiat und arbeitete anschliessend als Rechtsanwalt. Von 1993 bis 2000 war er Mitglied des Grossen Rates, von 1999 bis 2005 Mitglied des Ständerates. Seit April 2005 steht Studer als Regierungsrat dem Justiz-, Sicherheits- und Finanzdepartement des Kantons Neuenburg vor.
Zur neuen Vizepräsidentin ernannte der Bundesrat die von ihm im Jahre 2004 in den Bankrat gewählte Eveline Widmer-Schlumpf (1956), Regierungsrätin und Vorsteherin des Departements für Finanzen und Gemeinden des Kantons Graubünden.
Nach seiner Wahl zum Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ist Serge Gaillard auf den 1. Februar 2007 aus dem Bankrat ausgeschieden. Der frühere Chefökonom und leitende Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds gehörte dem Aufsichtsgremium seit 1998 an. Er war damals durch den Bundesrat gewählt worden. 2004 wurde er von der SNB-Generalversammlung für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren in den damals von 40 auf 11 Mitglieder verkleinerten Bankrat wiedergewählt. Seine Nachfolge wird an der Generalversammlung der SNB vom 27. April 2007 geregelt.